Es ist ein seltsames, aber wirklich gutes Gefühl. Wenn ich nach einer Pause zur Bürotür reinkomme, der Kaffee genauso schmeckt wie früher und man in vertraute, lächelnde Gesichter blickt, fühlt sich das ein bisschen wie Nachhausekommen an.
Nach mehr als sechs Jahren bei der Comvation entschied ich mich im vergangenen Dezember für einen Tapetenwechsel. Ich wollte meine Komfortzone verlassen und neue Horizonte entdecken. Obwohl mir die Arbeit mit unseren Kundinnen und Kunden und die Softwareentwicklung sehr am Herzen lagen, verspürte ich den Drang, mein vielseitiges Know-how gezielt im Bereich Projektmanagement weiterzuentwickeln und mich dort neuen Herausforderungen zu stellen.
Heute, nach meiner Rückkehr zur Comvation, hat sich mein Fokus am Schreibtisch grundlegend gewandelt. Mein Ziel war es nicht, einfach dort anzuknüpfen, wo ich damals aufgehört habe, sondern vielmehr ein völlig neues Kapitel aufzuschlagen.
Zwischen Abgang und Wiedereinstieg bei der Comvation forcierten gesundheitliche Gründe eine längere Pause. So schwierig das war, diese Auszeit war genau das, was ich gebraucht habe.
Wenn man dann den Kopf mal komplett frei von täglichen Deadlines, Tickets und Codezeilen hat, gewinnt man einen ganz neuen Blick auf die eigene Karriere.
In dieser Zeit wurde mir schnell klar: Ich liebe die Technik nach wie vor, aber meine wahre Stärke und Motivation liegen dort, wo Technologie auf Menschen trifft. Ich wollte weg vom reinen Umsetzen im Hintergrund und stattdessen dorthin, wo ich beraten, lenken und strategisch unterstützen kann.
Mit dieser neuen Klarheit im Gepäck habe ich mich auf die Suche nach einer passenden Rolle gemacht. Glücklicherweise bot sich die perfekte Gelegenheit, denn bei der Comvation entstand eine Möglichkeit, als Projektleiter mitzuwirken.
Schlussendlich waren es in erster Linie die Menschen. Es sind einerseits unsere Kundinnen und Kunden mit ihren Projekten, die mir über die Jahre ans Herz gewachsen sind und andererseits das fantastische Team der Comvation. Seite an Seite haben wir bisher jede Herausforderung gemeistert und für mich gehört jede einzelne Person fast schon zu meiner zweiten Familie.
Das geballte Wissen, das ich seit meinem Einstieg aufgebaut habe, möchte ich gezielt einsetzen, um das Potenzial, das in unseren gemeinsamen Projekten schlummert, voll auszuschöpfen.
Kurz gesagt: Ich bin nicht zurückgekommen, um als reiner „Macher“ Projekte direkt mit Code umzusetzen. Meine neue Mission ist es, als Enabler zu agieren – die perfekte Schnittstelle zu sein, die unsere Kunden strategisch und technisch durch den digitalen Dschungel führt und gleichzeitig unserem Team den Rücken freihält.
Die Pause hat gut getan, aber jetzt brenne ich darauf, die Ärmel hochzukrempeln. Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit den bekannten Gesichtern, auf spannende neue Projekte und darauf, gemeinsam mit dem Team die Support- und Projektwelt der Comvation aufs nächste Level zu heben.
Schön, wieder hier zu sein – packen wir es an! Ob auf ein technisches Fachgespräch oder einfach einen guten Kaffee: Ich freue mich auf den Austausch mit euch.